| Alliteration | Anakoluth | Anapher | Apostrophe | Asyndeton | Chiasmus | Inversion | Klimax | Parallelismus | Pleonasmus | praeteritio | Vergleich | Antithese | |||||||||||||||||||||||||||||
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lat.: Darüberhinweggehen
praeteritio:
Gedankenfigur: explizite Auslassung von Gedanken und Sachverhalten
Die Gedankenfigur der praeteritio ist eine typische Figur durch Wegfall: Sie liegt vor, wenn ein Redner oder Autor explizit davon spricht, nun ‚Unwichtiges’ auszulassen. Dies kann er dann tatsächlich tun, etwa weil er diese Dinge tatsächlich für unwesentlich, für seiner Sache abträglich oder für peinlich hält.
Interessanter ist hingegen der annähernd ironische (vgl.
Ironie
Trope: Ersetzung des eigentlichen Ausdrucks durch dessen Gegenteil oder Negation
Fall, wenn der Autor/Redner erklärt, er wolle sich nun relevanten Punkten nähern und dabei ‚Unwichtiges’ übergehen, dabei jedoch die unwichtigen Punkte der Reihe nach aufzählt. Denn damit richtet er unaufällig die Aufmerksamkeit der Zuhörer auf Themen, deren Bearbeitung noch im Raum steht, ohne seine eigene Rede allzu ausschweifend zu fassen – und er ist so in der Lage, Dinge zu thematisieren, ohne über sie zu sprechen, da er sie ja – in einer praeteritio – übergangen und ausgelassen hat. |
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| © Uwe Spörl |
| Letzte Änderung am: 08.04.2007 |
praeteritio:
Gedankenfigur: explizite Auslassung von Gedanken und Sachverhalten
Beispiel praeteritio